EUROPA BU für unbewaffnete Tätigkeiten
Komfort und Premium bilden unsere konkrete Preisgrundlage. Die Wahl zwischen den Varianten betrifft unter anderem den zusätzlichen AU-Leistungsweg. Die Annahme Ihres Einsatzprofils wird individuell geprüft.
Zutritt kontrollieren, Gefahren erkennen und in angespannten Situationen ruhig handeln: Im Sicherheitsdienst sind Aufmerksamkeit und Belastbarkeit unverzichtbar. Für einen unbewaffneten Sicherheitsdienst haben wir mit Eintrittsalter 20 74,22 € monatlich für 1.000 € BU-Rente bis 60 berechnet. Für eine passende BU für Sicherheitskräfte zählen genaue Aufgaben, Qualifikation und Einsatzbedingungen – nicht nur das Wort Security.

Die Berechnung bei der EUROPA verwendet ausdrücklich ein unbewaffnetes Sicherheitsprofil im Angestelltenverhältnis. Nichtraucherstatus und eine abgeschlossene Berufsausbildung wurden berücksichtigt. Ein überwiegender Büroanteil liegt nicht zugrunde. Bei gleicher Monatsrente zeigen die beiden Eintrittsalter folgende Zahlbeiträge.
| Eintrittsalter | Komfort | Premium mit AU-Leistung | Absicherung |
|---|---|---|---|
| 20 | 74,22 € monatlich | 77,90 € monatlich | 1.000 € Rente bis 60 |
| 25 | 78,14 € monatlich | 82,04 € monatlich | 1.000 € Rente bis 60 |
Berechnet im September 2026 für Beginn 01.10.2026, geboren am 01.10.2006 beziehungsweise 01.10.2001. Leistungsdynamik und Karriere-X sind nicht enthalten. Die Bruttobeiträge betragen mit 20 Jahren 123,70 Euro und 129,83 Euro, mit 25 Jahren 130,23 Euro und 136,74 Euro. Die Überschüsse, die den Zahlbeitrag reduzieren, sind nicht garantiert.
Die Werte sind keine Beitragstabelle für bewaffneten Personenschutz, Geldtransport oder jedes Veranstaltungsprofil. Solche Tätigkeiten erfordern eine eigene Prüfung. Auch wer nur eine Unterrichtung oder Sachkundeprüfung besitzt, sollte nicht ungeprüft als Fachkraft mit abgeschlossener Berufsausbildung eingetragen werden.
Der Arbeitsalltag am Empfang eines Bürogebäudes unterscheidet sich von Revierfahrten, Veranstaltungsschutz oder der Bewachung besonderer Objekte. Kontrollgänge, Konfliktsituationen, Nachtarbeit und technische Überwachung können unterschiedliche Anteile haben. Beschreiben Sie daher die tatsächlich ausgeübten Aufgaben und nicht nur den Namen des Sicherheitsunternehmens.
| Angabe | Was konkret gemeint ist |
|---|---|
| Bewaffnung | Ob und wann im beruflichen Einsatz Waffen geführt werden |
| Kontrolle und Bewachung | Empfang, Objekt, Revier oder Veranstaltung |
| Praktische Belastung | Geh- und Stehzeiten, Eingriffe und besondere Einsatzorte |
| Qualifikation | Ausbildung, Fortbildung und tatsächliche Leitungsfunktion |
Eine Fachkraft für Schutz und Sicherheit ist außerdem nicht dasselbe wie eine Fachkraft für Arbeitssicherheit. Ähnliche Begriffe können ganz andere Tätigkeiten beschreiben. Für die BU-Berufsgruppe muss der richtige Beruf ausgewählt werden; eine günstig klingende Alternative wäre keine verlässliche Kalkulationsgrundlage.
Halten Sie bei wechselnden Objekten fest, welche Einsätze regelmäßig vorkommen und welche nur ausnahmsweise übernommen werden. Eine Beschreibung, die lediglich den ruhigsten Empfangsdienst nennt, wäre bei tatsächlich wechselnden Schutzaufgaben unvollständig. Der Vergleich sollte die gesamte übliche Tätigkeit abbilden.
Versicherte Erkrankungen oder Unfallfolgen können zu einer BU-Rente führen, wenn sie den konkreten Beruf im vertraglich geforderten Umfang beeinträchtigen. Im Sicherheitsdienst können neben körperlicher Beweglichkeit auch Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit und psychische Belastbarkeit entscheidend sein. Eine pauschale Annahme, sitzende Überwachung sei immer noch möglich, bildet nicht jeden Arbeitsplatz ab.
Der Verlust eines Auftrags, eine betriebliche Versetzung oder eine fehlende Erlaubnis ist für sich genommen kein automatischer BU-Leistungsfall. Es kommt auf die vertraglich definierten gesundheitlichen Voraussetzungen an. Auch eine besondere Eignungsanforderung des Arbeitgebers ist nicht ohne Weiteres mit einer privaten Leistungspflicht gleichzusetzen.
Beschäftigte privater Sicherheitsdienste sind nicht deshalb Beamte, weil sie Schutzaufgaben wahrnehmen. Für sie steht die BU im Mittelpunkt. Beamtenrechtliche Dienstunfähigkeit betrifft einen anderen Status und muss gegebenenfalls separat eingeordnet werden.
Prüfen Sie den Verzicht auf abstrakte Verweisung und die Regeln zur konkret aufgenommenen anderen Tätigkeit. Die Verweisungsklauseln der Berufsunfähigkeitsversicherung können für körperlich und sicherheitsbezogen Tätige erhebliche Bedeutung haben.
Komfort und Premium bilden unsere konkrete Preisgrundlage. Die Wahl zwischen den Varianten betrifft unter anderem den zusätzlichen AU-Leistungsweg. Die Annahme Ihres Einsatzprofils wird individuell geprüft.
Für einen Leistungsvergleich können der berufsbezogene Schutz und die optionalen Leistungen bei längerer Arbeitsunfähigkeit interessant sein. Bei eingeschlossener AU-Absicherung sind Voraussetzungen und die begrenzte Leistungsdauer zu beachten.
Diese Nennung ist keine Zusage, dass jede Einsatzform ohne Einschränkungen versicherbar ist. Für eine sinnvolle Empfehlung müssen die Gesellschaften dieselben Informationen erhalten. Anschließend lassen sich Beiträge, mögliche Ausschlüsse und Leistungsumfang fachlich gegenüberstellen.
Eine frühzeitige Prüfung kann helfen, bevor weitere Erkrankungen hinzukommen. Das konkrete Eintrittsalter beeinflusst den Beitrag, ebenso die gewünschte Rente und Laufzeit. Unsere Beispiele bis 60 zeigen eine kürzere Absicherung; sie sind keine pauschale Empfehlung, den Schutz für die letzten Berufsjahre wegzulassen.
Zwischen 60 und 67 liegen sieben Jahre. Bei 1.000 Euro monatlichem Bedarf wären in dieser Zeit 84.000 Euro zu finanzieren. Prüfen Sie deshalb auch eine längere Laufzeit und mögliche andere Einnahmen. Ein niedriger Beitrag und eine ausreichend geschlossene Versorgungslücke sind zwei getrennte Fragen.
Bei der Rentenhöhe helfen tatsächliche Ausgaben und vorhandene Ansprüche. Schichtzulagen oder schwankende Einsatzstunden sollten realistisch eingeordnet werden. Eine Erhöhung der BU-Rente bei später steigendem Einkommen kann über vertragliche Rechte möglich sein; Voraussetzungen und Fristen gehören in den Vergleich.
Nach Verletzungen, Rückenbehandlungen oder psychischer Erkrankung sollten die gefragten Gesundheitsangaben mit nachvollziehbaren Unterlagen beantwortet werden. Eine anonyme BU-Risikovoranfrage kann zeigen, welche Bedingungen für Ihr Sicherheitsprofil in Betracht kommen. Eine frühere Diagnose bedeutet nicht automatisch eine Ablehnung, aber auch keine sichere Annahme.
Wenn eine BU nicht passend angeboten wird, können Alternativen wie eine Grundfähigkeitsversicherung geprüft werden. Sie zahlt bei vertraglich festgelegten Fähigkeitsverlusten und schützt deshalb nicht jede gesundheitlich bedingte Einschränkung im Sicherheitsberuf. Eine Unfallversicherung deckt wiederum einen anderen Ausschnitt ab.
Der Ratgeber BU oder Grundfähigkeitsversicherung unterstützt diesen Vergleich. Beginnen sollte die Auswahl trotzdem mit einer genauen Beschreibung Ihrer Arbeit, des gewünschten Einkommensschutzes und des Budgets. Erst daraus wird eine Lösung, deren Stärken und Grenzen verständlich sind.
Für das beschriebene 20-jährige Nichtraucherprofil mit Berufsausbildung haben wir 74,22 Euro monatlich bei EUROPA Komfort berechnet. Die BU-Rente beträgt 1.000 Euro bis 60. Das konkrete Einsatzprofil bleibt entscheidend.
Nein. Die Berechnung wurde ausdrücklich für unbewaffneten Sicherheitsdienst erstellt. Bewaffnung und besondere Schutzaufgaben müssen im persönlichen Angebot separat geprüft werden.
Ein privates Beschäftigungsverhältnis begründet keinen Beamtenstatus. Für Sicherheitskräfte steht regelmäßig die Berufsunfähigkeitsversicherung im Vordergrund; eine Uniform allein macht eine DU-Klausel nicht erforderlich.
Sie ersetzt eine BU nicht vollständig. Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann auch bei versicherten Erkrankungen leisten, während eine Unfallversicherung an ihre eigenen Unfall- und Leistungsdefinitionen gebunden ist.
Nennen Sie Einsatzbereich, Bewaffnung, Qualifikation und gewünschte Rente. So lassen sich verfügbare BU-Angebote und gegebenenfalls ergänzende Alternativen für Ihre tatsächliche Tätigkeit prüfen.
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