Rente gezielt aufstocken
Die Erhöhung knüpft an die vertraglich vorgesehenen Möglichkeiten und Grenzen an.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung SecurAL der Alten Leipziger lässt sich auf den heutigen Einkommensbedarf und spätere Veränderungen ausrichten. Nachversicherung, Dynamik und ergänzender Pflegeschutz erfüllen dabei jeweils eigene Aufgaben.
Die Erhöhung knüpft an die vertraglich vorgesehenen Möglichkeiten und Grenzen an.
Die vereinbarte Dynamik erhöht den Schutz vor Eintritt der Berufsunfähigkeit.
Eine gesondert vereinbarte garantierte Steigerung wirkt erst im Leistungsfall.
Die Zusatzleistung hat eigene Voraussetzungen und eine gesondert zu prüfende Dauer.
Die Übersicht unterscheidet enthaltene Leistungen und wählbare Ergänzungen. Maßgeblich sind Tarifvariante, vereinbarte Bausteine und die jeweiligen Leistungsvoraussetzungen.
Passende BU-Angebote anfordernMit einer ergänzenden Pflegeabsicherung lässt sich bei der Berufsunfähigkeitsversicherung SecurAL der Alten Leipziger auch ein Bedarf berücksichtigen, der über das Berufsleben hinausreichen kann. Berufsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit sind dabei unterschiedliche Leistungsauslöser.
Für den zusätzlichen Pflegeschutz gelten eigene vertragliche Voraussetzungen. Ob Leistungen nur während der BU-Vertragsdauer oder auch darüber hinaus vorgesehen sind, hängt von der vereinbarten Ausgestaltung ab. Im Angebot sollten eine zusätzliche Pflegerente und ihre mögliche Dauer deshalb separat aufgeführt sein.
Bei SecurAL kann eine vereinbarte Beitragsdynamik regelmäßige Erhöhungen ermöglichen, während die Nachversicherung an festgelegte Möglichkeiten oder Ereignisse anknüpft. Eine garantierte Rentensteigerung im Leistungsfall wirkt wiederum erst, wenn bereits eine Rente gezahlt wird. Für einen langfristigen Schutz lohnt es sich, diese drei Mechanismen nebeneinander zu betrachten, statt sie unter einer einzigen Erhöhungsgrenze zusammenzufassen.
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Die selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung der Alten Leipziger läuft unter dem Tarif SecurAL (BV10), in Kombination mit Rentenversicherungen auch als Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ, Tarife BZ10/BZ11 bzw. BV10/BV11). Ein zentrales Leistungsmerkmal: Die Gesellschaft verzichtet nach eigenen Bedingungen auf die abstrakte Verweisung - im Leistungsfall wird also nicht geprüft, ob theoretisch ein anderer, vergleichbarer Beruf ausgeübt werden könnte, sondern nur, ob die zuletzt tatsächlich ausgeübte Tätigkeit noch möglich ist.
Zum Januar 2025 hat die Alte Leipziger ihre Bedingungen überarbeitet: Die Erhöhungsmöglichkeiten nach dem Berufseinstieg wurden verbessert, was insbesondere für Studenten relevant ist, die direkt nach dem Abschluss in ein höheres Einkommen wechseln. Außerdem wird die Beitragsdynamik nicht mehr auf die Nachversicherungssumme angerechnet - beide Erhöhungswege stehen damit unabhängig voneinander zur Verfügung.
Bei der Definition der Berufsunfähigkeit gehört die Alte Leipziger zu den kundenfreundlichsten Anbietern am Markt: Ein verkürzter Prognosezeitraum von sechs Monaten reicht aus, das Anerkenntnis erfolgt rückwirkend, und - anders als bei einigen großen Wettbewerbern - genügt bereits ein altersentsprechender Kräfteverfall, ohne dass dieser "mehr als altersentsprechend" sein muss. Diese Formulierung ist im Bedingungswerk der Alten Leipziger BU eindeutig kundenfreundlicher als etwa bei der Allianz. Zwar bietet die Alte Leipziger alternativ eine Staffelregelung mit späterer Leistung ab 75 Prozent Berufsunfähigkeit gegen Beitragsreduzierung an - davon raten wir jedoch regelmäßig ab, da sie im Ernstfall zu einer verzögerten und niedrigeren Auszahlung führt.
Bei der konkreten Verweisung verlangt die Alte Leipziger neben vergleichbarer Ausbildung und Erfahrung auch dieselbe soziale Wertschätzung und mindestens 80 Prozent des bisherigen Einkommens in der neuen Tätigkeit - beide Kriterien müssen gemeinsam erfüllt sein, was in der Praxis selten der Fall ist. Beim Anerkenntnis verzichtet die Alte Leipziger grundsätzlich auf die Möglichkeit eines befristeten Anerkenntnisses. Eine Ausnahme bildet die Krebsleistung: Mit vereinfachtem Nachweis zahlt die Alte Leipziger BU hier eine schnelle Sofortleistung von bis zu 15 Monatsrenten. Seit dem BU-Update 01/2026 gibt es allerdings eine neue Einschränkung: Liegt ein sachlicher Grund vor, kann die Alte Leipziger ein Anerkenntnis nun einmalig auf maximal zwölf Monate befristen - vorher war jedes Anerkenntnis grundsätzlich unbefristet gültig.
Die Nachversicherungsmöglichkeiten der Alten Leipziger BU gehören zu den umfangreichsten am Markt, sind aber auch entsprechend kleinteilig geregelt. Insgesamt lässt sich die BU-Rente ohne erneute Risikoprüfung um bis zu 3.500 Euro monatliche Gesamtrente erhöhen - deutlich mehr, als viele andere Anbieter erlauben, bei denen häufig bei 2.500 Euro Schluss ist. Je nach Anlass fällt die maximale Einzelerhöhung unterschiedlich aus: Bei den gängigsten Ereignissen wie Heirat, Geburt eines Kindes oder Immobilienkauf sind 500 Euro möglich, bei einer Einkommenssteigerung 1.000 Euro, und Berufseinsteiger können sogar bis zu 1.500 Euro auf einmal nachversichern. Die allgemeine Nachversicherung lässt sich bis zum Alter von 50 Jahren nutzen, die spezielle Berufseinsteigeroption bis 35 Jahre. Zusätzlich gibt es eine anlassunabhängige Ausbaugarantie: In den ersten fünf Vertragsjahren lässt sich die Rente auch ohne besonderen Anlass um bis zu 500 Euro erhöhen, sofern die versicherte Person zu diesem Zeitpunkt nicht älter als 40 Jahre ist.
Für Selbstständige regelt die Alte Leipziger die Umorganisationsprüfung ähnlich wie viele Wettbewerber: Verzichtet wird darauf bei akademischer Ausbildung mit mindestens 90 Prozent kaufmännischer oder organisatorischer Tätigkeit, sowie bei durchgehend weniger als fünf Mitarbeitern in den letzten beiden Jahren. Für Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Psychotherapeuten und Apotheker gilt dabei eine großzügigere Zählweise: Bei der Fünf-Mitarbeiter-Grenze werden nur Angestellte mit akademischem Abschluss in einem Heilberuf mitgezählt, sodass etwa medizinische Fachangestellte ohne Studium nicht mitzählen. Ist eine Umorganisation zumutbar, beteiligt sich die Alte Leipziger mit sechs Monatsrenten als Kapitalzahlung. Eine eigene Dienstunfähigkeitsklausel für Beamte enthält die Alte Leipziger BU dagegen nicht - wer verbeamtet ist oder eine Verbeamtung anstrebt, findet bei spezialisierten Anbietern passendere Tarife.
Bei den Gesundheitsfragen fragt die Alte Leipziger die meisten Krankheiten, Unfallfolgen und körperlichen Beschwerden für die letzten drei Jahre ab - ein kurzer und kundenfreundlicher Zeitraum. Für Alkohol- und Drogenkonsum, längere Medikamenteneinnahme, längere Arbeitsunfähigkeit sowie psychische Erkrankungen verlängert sich der Abfragezeitraum auf fünf Jahre, stationäre Behandlungen müssen für zehn Jahre angegeben werden. HIV und Krebs sind grundsätzlich unbefristet anzugeben. Aus unserer Erfahrung erfolgt die Risikoprüfung der Alten Leipziger BU dabei fair, nachvollziehbar und individuell - auch bei Vorerkrankungen lohnt sich daher häufig eine anonyme Risikovoranfrage, bevor ein verbindlicher Antrag gestellt wird.
Ein klarer Schwachpunkt im Bedingungswerk der Alten Leipziger BU ist dagegen die Teilzeitklausel. Wer in Teilzeit arbeitet, hat bei der Beurteilung des 50-Prozent-Grads der Berufsunfähigkeit grundsätzlich einen Nachteil gegenüber Vollzeitbeschäftigten, weil die absolute Stundenzahl statt des Arbeitsergebnisses entscheidet. Viele andere Anbieter haben in den letzten Jahren spezielle Teilzeitklauseln eingeführt, um diesen Nachteil für Teilzeitbeschäftigte auszugleichen. Die Regelung der Alten Leipziger BU beschränkt sich dagegen im Wesentlichen darauf, dass Teilzeittätigkeiten grundsätzlich anerkannt werden und sich aus mehreren Teilzeittätigkeiten zusammensetzen dürfen - einen echten Ausgleich für die strukturelle Benachteiligung von Teilzeitbeschäftigten bietet das nicht. Wer aktuell oder absehbar in Teilzeit arbeitet, etwa wegen Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen, sollte diesen Punkt beim Vergleich mit anderen BU-Anbietern besonders berücksichtigen.
Gegen Mehrbeitrag lässt sich die Alte Leipziger BU um eine Arbeitsunfähigkeitsklausel (AU-Klausel) erweitern, die unabhängig von einem regulären BU-Leistungsantrag zahlt. Der Zugang ist klar geregelt: Entweder besteht die ärztlich bescheinigte Arbeitsunfähigkeit bereits seit vier Monaten ununterbrochen und ein Facharzt bestätigt, dass sie voraussichtlich bis zu insgesamt sechs Monaten andauert - oder die Arbeitsunfähigkeit hat bereits sechs Monate ununterbrochen bestanden. Die Alte Leipziger zahlt dann die vereinbarte BU-Rente für bis zu 24 Monate, ohne dass ein umfassender BU-Leistungsantrag mit Prüfung der zuletzt ausgeübten Tätigkeit nötig wäre. Diese 24 Monate lassen sich bei wiederholter Arbeitsunfähigkeit während der Vertragslaufzeit auch mehrfach nutzen. Wird die AU-Leistung später in eine reguläre BU-Anerkennung überführt, bleiben bereits genutzte AU-Monate für spätere Fälle nicht verloren - ein im Marktvergleich faires Detail, das nicht jeder Anbieter so handhabt.
Speziell für Human- und Zahnärzte sowie medizinisch behandelnde und pflegerische Berufe mit Patientenkontakt - etwa Krankenschwestern und -pfleger, Altenpfleger, Hebammen und Arzthelfer - hat die Alte Leipziger eine eigene Infektionsklausel in ihr Bedingungswerk aufgenommen. Berufsunfähigkeit liegt hier bereits vor, wenn eine Rechtsvorschrift oder behördliche Anordnung ein vollständiges Tätigkeitsverbot wegen einer vom Versicherten ausgehenden Infektionsgefahr für Patienten verhängt und dieses Verbot mindestens sechs Monate andauert. Diese Klausel ist bei der Alten Leipziger BU nicht auf alle Berufe ausgeweitet wie bei manchen Wettbewerbern, dafür aber gezielt und klar für die Berufsgruppen formuliert, die im Berufsalltag tatsächlich einem Infektionsrisiko gegenüber Patienten ausgesetzt sind.
Die Alte Leipziger BU lässt sich optional um eine Pflegeoption erweitern, die über den ohnehin bestehenden BU-Schutz bei Pflegebedürftigkeit hinausgeht. Wer diesen Zusatzbaustein einschließt, sichert sich eine zusätzliche Absicherung für den Fall, dass Pflegebedürftigkeit eintritt, ohne dass gleichzeitig die Voraussetzungen der Berufsunfähigkeit erfüllt sein müssen. Für Versicherte mit familiärer Vorbelastung oder in Berufen mit erhöhtem gesundheitlichen Risiko kann sich dieser Baustein lohnen, sollte aber im Einzelfall gegen eine eigenständige Pflegezusatzversicherung abgewogen werden, die je nach Lebenssituation unter Umständen flexibler und günstiger sein kann.
Die Beitragsdynamik der Alten Leipziger BU lässt sich zwischen 1 und 10 Prozent jährlich wählen (beim Tarif SBU zwischen 1 und 5 Prozent) und kann jederzeit ohne Kostennachteil auf einen niedrigeren Satz reduziert werden - eine unbegrenzte Widerspruchsmöglichkeit, die bei manchen Wettbewerbern nach zwei- oder dreimaligem Widerspruch dauerhaft entfällt. Zusätzlich lässt sich gegen Mehrbeitrag eine garantierte Rentensteigerung von 1 bis 3 Prozent jährlich vereinbaren, die im Leistungsfall unabhängig von der tatsächlichen Überschusslage der Alte Leipziger greift und damit mehr Planungssicherheit bietet als eine rein überschussabhängige Steigerung. Berufseinsteiger profitieren zusätzlich vom sogenannten Beginner-Bonus: Bis zum 35. Lebensjahr lässt sich die BU-Rente beim Einstieg ins Berufsleben nach abgeschlossener Ausbildung oder Studium um bis zu 1.500 Euro monatlich erhöhen, ohne erneute Risikoprüfung.
| Institut | Ergebnis |
|---|---|
| Stiftung Warentest (06/2024) | 1,2 „sehr gut" |
| Morgen & Morgen | 5 von 5 Sternen |
| Franke & Bornberg | FFF+ „hervorragend" |
| IVFP (Institut für Vorsorge und Finanzplanung) | „Exzellent" |
| softfair (Tarif SecurAL/BV10) | „Hervorragend" |
Ein Hinweis zur Einordnung: 2026 vergeben die großen Ratinginstitute insgesamt großzügiger Bestnoten als noch vor wenigen Jahren - bei Morgen & Morgen erhalten inzwischen rund 84 Prozent aller bewerteten Tarifkonfigurationen die Höchstwertung. Die durchgehend guten Noten der Alten Leipziger sind trotzdem bemerkenswert konstant über verschiedene, methodisch unterschiedliche Institute hinweg.
| Zielgruppe | Eignung | Besonderheit |
|---|---|---|
| Angestellte | Sehr gut geeignet | 10 offizielle Berufsgruppen (A1+ bis D), FairScore-Einstufung |
| Schüler | Gut geeignet | Bis 1.500 € BU-Rente (18.000 €/Jahr), Einstufung nach FairScore |
| Studenten | Gut, mit Einschränkung | Bis 2.000 € möglich, aber nur 1.500 € in den Berufsgruppen B und C+ |
| Beamte | Nicht spezialisiert | Keine eigene Dienstunfähigkeitsklausel im Bedingungswerk |
| Selbstständige / Freiberufler | Gut geeignet | Umorganisationsverzicht bei <5 Mitarbeitern, großzügigere Zählweise für Heilberufe |
| Ärzte | Gut geeignet | Profitieren von den günstigen Gruppen A1/A+ je nach Fachrichtung |
Für Beamte ist die Alte Leipziger BU nicht die naheliegende erste Wahl: Eine eigene Dienstunfähigkeitsklausel fehlt im Bedingungswerk vollständig, sodass bei einer Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit weiterhin die normale Berufsunfähigkeit nachgewiesen werden muss. Wer als angehender Beamter eine echte DU-Klausel wünscht, findet diese eher bei spezialisierten Anbietern.
Schüler und Studenten profitieren dagegen von der frühen Einstiegsmöglichkeit ab 10 Jahren und den vergleichsweise hohen Rentenobergrenzen. Wichtig zu wissen: Für Studenten in den ungünstigeren Berufsgruppen B und C+ gilt eine niedrigere BU-Renten-Obergrenze von 1.500 statt 2.000 Euro monatlich - ein Detail, das in der allgemeinen Werbung selten erwähnt wird.
Selbstständige, Freiberufler und Ärzte profitieren von einer kundenfreundlichen Umorganisationsregelung: Verzichtet wird auf die Prüfung bei durchgehend weniger als fünf Mitarbeitern in den letzten beiden Jahren, wobei für Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Psychotherapeuten und Apotheker eine großzügigere Zählweise gilt - medizinische Fachangestellte ohne akademischen Abschluss zählen bei der Fünf-Mitarbeiter-Grenze nicht mit.
| Verzicht auf abstrakte Verweisung | Ja |
| Prognosezeitraum | 6 Monate |
| Rückwirkende Leistung | Ja |
| Anerkenntnis grundsätzlich unbefristet | Seit 01/2026 in Einzelfällen befristbar (max. 12 Monate) |
| Dienstunfähigkeitsklausel | Nicht vorhanden |
| Pflegeoption | Optional buchbar |
| Arbeitsunfähigkeitsklausel (AU) | Optional buchbar |
| Weltweiter Versicherungsschutz | Ja |
| Raucher-/Nichtraucher-Tarif | Ja, unterschieden |
| Ohne ärztliche Untersuchung bis | 3.000 € mtl. Rente (seit 05/2024) |
| Anonyme Risikovoranfrage möglich | Ja |
Die Alte Leipziger positioniert sich bewusst nicht als günstigster Anbieter am Markt. Die Beiträge liegen im Marktvergleich nicht an der Spitze, was aus unserer Sicht der langfristigen Stabilität und zuverlässigen Leistungsabwicklung der Gesellschaft geschuldet ist. Wer Wert auf ein besonders hochwertiges, in vielen Tests bestätigtes Bedingungswerk legt und dafür bereit ist, etwas mehr zu zahlen, findet hier einen der etabliertesten Tarife am Markt. Für preissensible Vergleiche lohnt sich dagegen ein Blick auf zusätzliche Angebote.
Der Beitrag der Alten Leipziger Berufsunfähigkeitsversicherung richtet sich nach Eintrittsalter, Berufsgruppe, gewünschter BU-Rente und Zusatzbausteinen wie der AU-Klausel. Nach veröffentlichten Beispielrechnungen zahlt ein 20-Jähriger für 1.500 Euro BU-Rente inklusive Arbeitsunfähigkeitsleistung rund 124 Euro netto im Monat, ein 30-Jähriger für 2.000 Euro Rente unter denselben Bedingungen rund 76 Euro. Die günstigste Alte-Leipziger-BU ohne Zusatzbausteine ist bereits ab rund 20 bis 28 Euro im Monat erhältlich.
Nein, die Berufsunfähigkeitsversicherung der Alten Leipziger enthält keine eigenständige Dienstunfähigkeitsklausel. Für Beamte und Beamtenanwärter, denen eine echte DU-Klausel wichtig ist, bieten andere BU-Anbieter spezialisierte Tarife mit einem entsprechenden Baustein an.
Die Alte Leipziger BU erlaubt Nachversicherungen bis zu insgesamt 3.500 Euro monatlicher Gesamtrente ohne erneute Risikoprüfung - deutlich mehr als bei vielen anderen Anbietern. Die allgemeine Nachversicherungsoption kann bis zum Alter von 50 Jahren genutzt werden, die anlassunabhängige Ausbaugarantie in den ersten fünf Vertragsjahren bis zum Alter von 40 Jahren.
Ja, die Berufsunfähigkeitsversicherung der Alten Leipziger verzichtet vollständig auf die abstrakte Verweisung. Auch nach einem Ausscheiden aus dem Berufsleben wird die zuletzt ausgeübte Tätigkeit zugrunde gelegt. Zusätzlich reicht bei der Alten Leipziger BU bereits ein altersentsprechender Kräfteverfall aus, ohne dass dieser "mehr als altersentsprechend" sein muss - eine kundenfreundlichere Formulierung als bei vielen Wettbewerbern.
Die Alte Leipziger BU (Tarif SecurAL, BV10) erhielt von Stiftung Warentest in der Ausgabe 06/2024 die Note 1,2 (sehr gut) unter 67 getesteten Berufsunfähigkeitsversicherungen. Morgen & Morgen bewertet die Alte Leipziger BU regelmäßig mit 5 Sternen, Franke & Bornberg vergibt die Bestnote FFF+.
Die Gesundheitsfragen der Alten Leipziger fragen die meisten Erkrankungen für die letzten 3 Jahre ab, psychische Beschwerden für 5 Jahre und stationäre Aufenthalte für 10 Jahre. HIV und Krebs müssen unbefristet angegeben werden. Seit einem Update Ende 2024 gibt es zu aktuellen Beschwerden nur noch eine einzige, auf 3 Monate verkürzte Frage bei der Alten Leipziger BU.
Ja, eine anonyme Risikovoranfrage ist bei der Alten Leipziger Berufsunfähigkeitsversicherung möglich. Die Risikoprüfung gilt als fair, nachvollziehbar und individuell, sodass sich eine Voranfrage besonders bei Vorerkrankungen lohnt, die bei anderen BU-Anbietern zu Ausschlüssen oder Zuschlägen führen könnten.
Die Alte Leipziger BU eignet sich besonders für Akademiker und Büroberufe, für die sie ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Schwächer schneidet die Alte-Leipziger-Berufsunfähigkeitsversicherung bei der Teilzeitklausel ab, die im Marktvergleich veraltet ist.
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Die Alte Leipziger zählt mit über 711.000 BU-Verträgen zu den fünf größten Berufsunfähigkeitsversicherern Deutschlands und gehört für uns traditionell zu den leistungsstärksten Anbietern am Markt - besonders für Akademiker und Führungskräfte.