Hannoversche Premium-Tarife
Die drei Immobilienkaufleute-Beispiele zeigen Anfangs- und Folgebeiträge. Premium Plus ergänzt einen Leistungsweg bei Arbeitsunfähigkeit, dessen Bedingungen gesondert zu betrachten sind.
Immobilienkaufleute verwalten, vermieten, vermitteln und koordinieren. Wer diese Aufgaben gesundheitlich nicht mehr erfüllen kann, braucht einen passenden Einkommensschutz. Für eine BU für Immobilienkaufleute haben wir im dargestellten Angestelltenprofil 19,15 € monatlich in den ersten fünf Jahren und anschließend 27,47 € berechnet.

Für einen angestellten Immobilienkaufmann mit abgeschlossener Berufsausbildung haben wir drei Hannoversche-Tarife berechnet. Die Monatsrente beträgt jeweils 1.000 €, das vereinbarte Endalter 65. Die reduzierte Starterphase und der anschließende Beitrag stehen getrennt gegenüber.
| Hannoversche-Tarif | Monatlich in Jahr 1–5 | Monatlich ab Jahr 6 |
|---|---|---|
| Premium | 19,15 € | 27,47 € |
| Premium Plus | 21,04 € | 30,81 € |
| Premium Exklusiv | 23,94 € | 34,12 € |
Berechnung vom 13.09.2026: geboren am 01.10.2001, angestellt, Berufsausbildung, mindestens zehn Jahre Nichtraucher, mehr als 75 % Innendienst und keine Führung von mindestens acht festangestellten Mitarbeitern. Eine persönliche Gesundheits- und Annahmeprüfung ist damit noch nicht abgeschlossen.
Ein zweites berechnetes Profil ergibt bei EUROPA E-BU Komfort 28,35 € monatlichen Zahlbeitrag beziehungsweise 47,25 € Tarifbeitrag vor nicht garantierter Überschussverrechnung. Es betrifft einen 25-jährigen angestellten Immobilienkaufmann mit kaufmännischer Ausbildung, Nichtraucherstatus, mindestens 75 % Büro oder Aufsicht und weniger als fünf geführten Vollzeitkräften. Beginn Oktober 2026, 1.000 € Rente bis 65, ohne garantierte Leistungsdynamik und Karriere-X-Paket.
Für einen Vergleich zählt der gesamte Beitragsverlauf. Eine niedrige Einstiegsrate allein beantwortet nicht, welche Gestaltung über die gewünschte Vertragsdauer zu Ihrem Budget passt.
Immobilienkaufleute betreuen Grundstücke, Wohnhäuser und gewerbliche Objekte. Verwaltung, Besichtigungen, Übergaben, Abrechnungen und die Organisation von Instandsetzungen können unterschiedlich gewichtet sein. Die konkrete Aufgabenverteilung sollte deshalb im BU-Angebot erkennbar sein.
Abrechnungen, Wirtschaftsplanung, Schriftverkehr und die Abstimmung mit Eigentümern oder Mietern verlangen Konzentration und verlässliche Organisation.
Außentermine, Übergaben und Kontrollen können den Büroanteil reduzieren. Geben Sie diese Aufgaben mit ihrem tatsächlichen Umfang an.
Ein Immobilienmakler ist nicht automatisch ein angestellter Immobilienkaufmann mit kaufmännischer Ausbildung. Berufsabschluss, Stellung und Tätigkeit müssen zur Berechnung passen. Der günstige Innendienstwert ist deshalb nicht ohne Weiteres auf einen selbstständigen Makler mit vielen Außenterminen übertragbar.
Auch ein späterer Schwerpunktwechsel sollte Anlass sein, den Schutz anzusehen. Entscheidend bleibt, was Sie beruflich tatsächlich tun, nicht nur die Bezeichnung auf Ihrer Visitenkarte.
Eine eigene Immobilie oder Vermietungseinnahmen können zur finanziellen Situation beitragen. Sie ersetzen aber nicht automatisch das Einkommen aus der beruflichen Tätigkeit. Finanzierungen, laufende Objektkosten und mögliche Leerstände müssen in einer Bedarfsrechnung berücksichtigt werden.
Für die BU-Rente kommt es auf den persönlichen Lebensunterhalt bei gesundheitlichem Ausfall an. Stellen Sie deshalb die privaten Ausgaben den Einnahmen gegenüber, die dann tatsächlich verlässlich verbleiben. Der Wert eines Objekts ist nicht dasselbe wie monatlich verfügbares Geld.
Ein Beispiel: Bestehen laufende private Verpflichtungen von 2.300 € und verbleiben nach den Objektkosten zuverlässig 500 € monatliche Überschüsse, ergibt sich zunächst eine rechnerische Lücke von 1.800 €. Anschließend sind bestehende Absicherungen und die finanziellen Annahmegrenzen des Versicherers zu prüfen.
Die Beispielrente von 1.000 € dient daher der Vergleichbarkeit. Sie ist keine pauschale Empfehlung für jeden Immobilienkaufmann oder jede Immobilienkauffrau.
Im Immobilienberuf können gesundheitliche Probleme sowohl Außentermine als auch komplexe kaufmännische Arbeit beeinträchtigen. Die BU prüft die Auswirkungen auf die versicherte Tätigkeit nach den vereinbarten Bedingungen. Sie ist keine Absicherung gegen einen Rückgang des Immobilienmarkts oder ausbleibende Aufträge.
Ein Beispiel: Eine Immobilienkauffrau kann zwar einzelne Unterlagen lesen, aber krankheitsbedingt keine längeren Vorgänge und parallelen Fristen mehr sicher koordinieren. Ob daraus eine bedingungsgemäße Berufsunfähigkeit entsteht, hängt von medizinischen Befunden und dem konkreten Aufgabenbild ab.
Ein möglicher Anspruch lässt sich deshalb nicht allein aus einer Diagnose ableiten. Hilfreich ist eine nachvollziehbare Beschreibung der zuvor ausgeübten Tätigkeiten und ihrer zeitlichen sowie inhaltlichen Bedeutung.
Die drei Immobilienkaufleute-Beispiele zeigen Anfangs- und Folgebeiträge. Premium Plus ergänzt einen Leistungsweg bei Arbeitsunfähigkeit, dessen Bedingungen gesondert zu betrachten sind.
Für Unternehmer kann die Umorganisationsregelung wichtig sein. Die Alte Leipziger sieht unter bestimmten betrieblichen Voraussetzungen einen Verzicht auf diese Prüfung vor; die eigene Struktur muss dazu passen.
Diese Ansätze betreffen unterschiedliche Fragen und sind keine pauschale Rangliste. Für einen persönlichen Vergleich sollten beide Gesellschaften mit derselben beruflichen Stellung, Rente und Laufzeit angefragt werden.
Variable Vergütung kann im Immobilienbereich eine wichtige Rolle spielen. Für die finanzielle Planung sollten Sie nachvollziehbar unterscheiden, welche Einkommensbestandteile regelmäßig anfallen und welche stark schwanken. Die Versicherer legen eigene Regeln für die maximal versicherbare Rente fest.
Beim Schritt in die Selbstständigkeit sind außerdem private und betriebliche Ausgaben zu trennen. Eine BU-Rente finanziert nicht automatisch sämtliche Bürokosten oder Mitarbeiter. Die Umorganisationsregelung und die tatsächliche eigene Tätigkeit sollten im Angebot erklärt werden.
Wenn Einkommen oder familiäre Verpflichtungen wachsen, können Nachversicherungsrechte helfen. Prüfen Sie Anlässe, Fristen und Rentengrenzen. Der Ratgeber zur BU-Rentenerhöhung zeigt, welche Wege voneinander zu unterscheiden sind.
Nennen Sie Abschluss, Angestellten- oder Selbstständigenstatus und die Verteilung zwischen Verwaltung und Außenterminen. Ergänzen Sie gewünschte Monatsrente, Endalter und vorhandene Verträge. Damit lassen sich unterschiedliche Angebote auf eine gemeinsame Grundlage stellen.
Bei früheren Behandlungen sollten die gestellten Gesundheitsfragen sorgfältig vorbereitet werden. Eine anonyme BU-Risikovoranfrage kann helfen, mögliche Zuschläge oder Ausschlüsse vor einer Antragstellung einzuordnen.
Lassen Sie zuletzt die spätere Beitragsphase, Zusatzleistungen und persönlichen Annahmekonditionen erklären. Eine günstige erste Rate ist dann ein sinnvoller Einstieg in den Vergleich, wenn der Vertrag auch langfristig zum Bedarf passt. Für wechselnde Tätigkeiten ergänzt der Ratgeber zur BU bei Berufswechsel die wichtigsten Vertragsfragen.
Für das beschriebene angestellte Innendienstprofil haben wir Hannoversche Premium mit 19,15 € monatlich in den ersten fünf Jahren berechnet. Danach sind 27,47 € ausgewiesen. Die Rente beträgt 1.000 € bis 65; persönliche Konditionen können abweichen.
Nicht automatisch. Berufliche Stellung, Abschluss und Tätigkeitsanteile unterscheiden sich möglicherweise. Selbstständige Makler benötigen eine Berechnung mit ihrem tatsächlichen Profil.
Das hängt von der verbleibenden finanziellen Lücke ab. Entscheidend sind verlässlich verfügbare Überschüsse nach laufenden Objektkosten und die privaten Verpflichtungen. Immobilienwert und monatlich verfügbares Einkommen sind nicht dasselbe.
Ja, wenn Tätigkeitsanteile abgefragt werden, gehören Außentermine und Objektbesichtigungen in die Angaben. Ein hoher Innendienstanteil darf nur verwendet werden, wenn er dem tatsächlichen Arbeitsalltag entspricht.
Fordern Sie kostenlos und unverbindlich passende Angebote an. Mit Ihrem Berufsprofil, Rentenwunsch und der gewünschten Laufzeit lassen sich Beiträge und Leistungen sinnvoll vergleichen.
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