Anbieter im Vergleich · Stand August 2026

Württembergische Berufsunfähigkeitsversicherung im Überblick

Die Württembergische zählt mit einer fast 200-jährigen Geschichte zu den ältesten deutschen Versicherern und ist heute Teil des W&W-Konzerns. Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung punktet mit einer kundenfreundlichen Regelung beim Leistungsantrag.

✓ Kein zeitgleicher Leistungsantrag nötig, 4 Monate Krankschreibung genügen ✓ Fast 200 Jahre Firmengeschichte seit 1828 ✘ Im freien Maklermarkt kaum präsent
Gegründet
1828 in Stuttgart
Konzern
Wüstenrot & Württembergische AG (seit 1999)
Sitz
Kornwestheim
Kunden (Konzern)
Über 6 Millionen
Hauptvertrieb
Eigene Versicherungsagenturen
Der Versicherer

Fast 200 Jahre Firmengeschichte

Die Württembergische wurde am 10. Juli 1828 in Stuttgart als "Württembergische Privat-Feuer-Versicherungs-Gesellschaft" gegründet - initiiert vom Ulmer Tabakfabrikanten Georg Wechßler, der einen klaren Bedarf an lokaler Absicherung gegen Feuer- und Sachschäden erkannte, nachdem viele Einwohner Württembergs bis dahin nur auf Versicherer außerhalb des Landes zurückgreifen konnten. Damit war sie die erste private Sachversicherungsgesellschaft Süddeutschlands. Seit 1923 bestehen zudem enge Geschäftsbeziehungen zur Allgemeinen Rentenanstalt Pensionskasse. Der Name "Württembergische Feuerversicherung" wurde bis zur Umfirmierung 1991 in "Württembergische Versicherung AG" geführt.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung wird heute über die Württembergische Lebensversicherung AG angeboten, die gemeinsam mit der Württembergischen Versicherung AG (Schaden- und Unfallversicherung) und weiteren Gesellschaften die Württembergische Versicherungsgruppe bildet.

Konzernstruktur

Der W&W-Konzern heute

Seit 1999 gehört die Württembergische zum Finanzdienstleistungskonzern Wüstenrot & Württembergische AG (W&W), entstanden aus der Fusion der beiden Traditionsunternehmen Wüstenrot (Bausparkasse, gegründet 1921 im gleichnamigen schwäbischen Dorf) und der Württembergischen. Seit 2005 gehören zudem die Karlsruher Versicherungen zur Gruppe. Der Konzern ist börsennotiert an den Börsen Stuttgart und Frankfurt sowie im Xetra-Handel, mehrheitlich - zu rund 66,31 Prozent - gehört er der gemeinnützigen Wüstenrot Stiftung. Rund 10 Prozent der Aktien hält die Horus Finanzholding, über 20 Prozent befinden sich im Streubesitz.

Mit mehr als 6 Millionen Kunden, über 6.000 selbstständigen Außendienstpartnern, 1.000 Wüstenrot Service-Centern und 2.000 Außenbüros der Württembergischen ist der W&W-Konzern bundesweit präsent. Die Produktpalette umfasst neben Bausparverträgen und Baufinanzierungen auch das komplette Spektrum klassischer Versicherungsprodukte - von Kfz- und Hausratversicherung über Renten- und Lebensversicherungen bis zur Berufsunfähigkeitsversicherung.

Produktdetails

Die Berufsunfähigkeitsversicherung im Detail

Ein von spezialisierten BU-Maklern positiv hervorgehobenes Detail der Württembergischen BU betrifft die zeitliche Handhabung des Leistungsantrags: Es muss nicht zeitgleich mit dem Beginn der Erkrankung ein Leistungsantrag auf die Berufsunfähigkeitsversicherung gestellt werden. Bereits eine viermonatige Krankschreibung genügt, um einen Antrag einzureichen - eine kundenfreundliche Regelung, die verhindert, dass Versicherte allein wegen einer verzögerten Antragstellung Nachteile erfahren.

Über die Württembergische Lebensversicherung lassen sich zudem weitere Bausteine der Arbeitskraftabsicherung sowie ergänzende Vorsorgelösungen abschließen. Die genaue technische Ausgestaltung von Dynamik, Nachversicherung und speziellen Klauseln sollte im individuellen Beratungsgespräch geprüft werden, da sich die Tarifdetails im Zeitverlauf ändern können.

Ehrliche Einordnung

Ehrliche Einordnung im Marktvergleich

Nach Einschätzung spezialisierter BU-Makler zeigt sich bei der Württembergischen deutlich, dass der Hauptvertriebskanal in den eigenen Versicherungsagenturen liegt - im freien Maklermarkt spielt das Unternehmen dagegen so gut wie keine Rolle. Diese Vertriebsstruktur unterscheidet die Württembergische von Anbietern, die aktiv um die Aufmerksamkeit unabhängiger Makler werben und ihre Tarife entsprechend regelmäßig an den neuesten Marktstandard anpassen.

Die grundsätzliche Firmenhistorie und Tradition der Württembergischen wird von BU-Experten durchaus positiv bewertet - bis in die engere Auswahl der aktuellen BU-Spitzenanbieter ist es nach dieser Einschätzung aber noch ein weiter Weg. Für Interessenten bedeutet das: Wer bereits Kunde der Württembergischen ist oder eine persönliche Beratung über die eigene Agentur bevorzugt, kann die Württembergische BU in Betracht ziehen - wer dagegen gezielt nach der technisch fortschrittlichsten Lösung im aktuellen Marktvergleich sucht, sollte weitere Anbieter genau gegenüberstellen.

Zielgruppen im Überblick

Für wen die Württembergische geeignet ist

Eignung der Württembergischen BU nach Zielgruppe
ZielgruppeEignungBesonderheit
Bestehende W&W-Kunden (Bausparen/Versicherung)Gut geeignetBündelung über eigene Agentur möglich
Personen mit Wunsch nach persönlicher Vor-Ort-BeratungGut geeignetDichtes Netz eigener Außenbüros
Interessenten mit Sorge vor verzögerter AntragstellungGut geeignetViermonatige Krankschreibung genügt für Leistungsantrag
Interessenten an technisch führender BU im MaklervergleichAndere Anbieter genau vergleichenNoch nicht in der Spitzenklasse der BU-Anbieter
Häufige Fragen

Württembergische BU: die wichtigsten Antworten

Seit wann gibt es die Württembergische?

Die Württembergische wurde am 10. Juli 1828 in Stuttgart als Württembergische Privat-Feuer-Versicherungs-Gesellschaft gegründet - die erste private Sachversicherungsgesellschaft Süddeutschlands.

Muss ein Leistungsantrag zeitgleich mit der Krankschreibung gestellt werden?

Nein. Es genügt eine bereits viermonatige Krankschreibung, um einen Leistungsantrag stellen zu können, ohne dass dieser zeitgleich mit dem Beginn der Erkrankung eingereicht werden muss.

Wie erreicht man die Württembergische am einfachsten?

Der Hauptvertriebskanal liegt in den eigenen Versicherungsagenturen. Im freien Maklermarkt spielt das Unternehmen eine eher untergeordnete Rolle.

Zu welchem Konzern gehört die Württembergische?

Seit der Fusion 1999 zum Finanzdienstleistungskonzern Wüstenrot & Württembergische AG (W&W), der mehrheitlich der gemeinnützigen Wüstenrot Stiftung gehört.

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