Die Öffentliche Oldenburg ist ein öffentlich-rechtlicher Regionalversicherer für das ehemalige Land Oldenburg. Als Berufsunfähigkeitsversicherer für Selbstständige erzielte sie einst die Bestnote "sehr gut" bei Stiftung Warentest.
Die Öffentliche Oldenburg besteht aus zwei Anstalten des öffentlichen Rechts: der Oldenburgischen Landesbrandkasse für die Sachversicherungssparten und der Öffentlichen Lebensversicherungsanstalt Oldenburg, die für die Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung zuständig ist. Am Markt treten beide einheitlich als "Öffentliche Oldenburg" auf. Zu den Trägern der Gesellschaft zählen der Niedersächsische Sparkassen- und Giroverband, die Landschaftliche Brandkasse Hannover sowie das Land Niedersachsen.
Wichtig zur Einordnung: Die Öffentliche Oldenburg ist nicht mit anderen gleichnamigen "Öffentliche"-Versicherern zu verwechseln - etwa der Öffentlichen Braunschweig oder der Öffentlichen Sachsen-Anhalt (ÖSA). Es handelt sich um eigenständige, regional verwurzelte Gesellschaften ohne gemeinsamen Konzernverbund, die lediglich denselben traditionellen Namensbestandteil "Öffentliche" tragen, wie er bei zahlreichen öffentlich-rechtlichen Regionalversicherern in Deutschland üblich ist. Mit rund 80 bis 90 Geschäftsstellen ist die Öffentliche Oldenburg im ehemaligen Land Oldenburg flächendeckend präsent, agiert aber - anders als bundesweit tätige Versicherer - ausschließlich in dieser Region.
Trotz ihrer regionalen Beschränkung hat die Öffentliche Oldenburg in der Vergangenheit bemerkenswerte Testergebnisse erzielt: Als Berufsunfähigkeitsversicherer für Selbstständige erhielt die Öffentliche Lebensversicherungsanstalt Oldenburg von der Stiftung Warentest die Bestnote "sehr gut" - ein Ergebnis, das zeigt, dass auch kleinere, rein regional tätige Versicherer bei der Bedingungsqualität durchaus mit größeren, bundesweit aktiven Anbietern konkurrieren können. Auch die Kfz-Versicherung der Öffentlichen Oldenburg erhielt wiederholt die Top-Note "mmm" von map-report, ebenso die Wohngebäude- und die Hausratversicherung.
Diese durchgängig guten Bewertungen über mehrere Sparten hinweg deuten darauf hin, dass die Öffentliche Oldenburg als Gesamtunternehmen auf eine solide, qualitätsorientierte Produktgestaltung setzt, auch wenn das Unternehmen aufgrund seiner regionalen Ausrichtung insgesamt weniger im überregionalen Fokus von Verbrauchern und Fachmedien steht als bundesweit tätige Wettbewerber.
Der Berufsunfähigkeitsschutz der Öffentlichen Oldenburg leistet, wenn die versicherte Person ihren Beruf durch Unfall oder Krankheit nur noch zu 50 Prozent oder weniger ausüben kann. Ergänzend bietet das Unternehmen einen Existenzschutz an, der bei Beeinträchtigung oder Verlust körperlicher oder geistiger Fähigkeiten sowie bei schwerer Erkrankung greift - unabhängig davon, ob der bisherige Beruf noch ausgeübt werden kann. Diese Produkte werden in Kooperation mit der Alte Oldenburger Krankenversicherung AG aus Vechta angeboten, während Risikoträger und Vertragspartner für die eigentliche Berufsunfähigkeitsversicherung die Öffentliche Lebensversicherungsanstalt Oldenburg selbst bleibt.
Der Existenzschutz kann für Personen interessant sein, deren beruflicher Alltag durch eine Beeinträchtigung nicht unbedingt im klassischen Sinne "berufsunfähig" macht, deren Lebensqualität aber dennoch erheblich eingeschränkt wird - etwa durch den Verlust wichtiger Grundfähigkeiten. Wer eine möglichst umfassende Absicherung sucht, sollte beide Bausteine gegeneinander abwägen oder gegebenenfalls miteinander kombinieren.
Speziell für junge Erwachsene bis 30 Jahre bietet die Öffentliche Oldenburg einen Einstiegstarif mit einer versicherbaren monatlichen Rente von bis zu 1.100 Euro an. Dieser "Berufsunfähigkeitsschutz Premium für junge Erwachsene" greift, wenn die versicherte Person innerhalb der ersten zehn Jahre nach Vertragsabschluss - längstens bis zu einem Alter von 35 Jahren - zu mindestens 50 Prozent berufsunfähig wird. Die Begründung des Unternehmens: Weder Schüler noch Studierende haben Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung, wodurch eine frühzeitige private Vorsorgemaßnahme umso wichtiger wird.
Diese zeitliche Befristung auf die ersten zehn Vertragsjahre beziehungsweise das Alter 35 ist ein Detail, das Interessenten genau verstehen sollten: Der Einstiegstarif ist konzeptionell auf die besonders vulnerable frühe Phase des Erwachsenenlebens zugeschnitten, nicht auf eine lebenslange Absicherung in unveränderter Form. Wer über diesen Zeitraum hinaus abgesichert bleiben möchte, sollte sich frühzeitig mit den Anschlussmöglichkeiten oder einem Wechsel in einen regulären BU-Tarif befassen.
Die konsequente regionale Ausrichtung der Öffentlichen Oldenburg auf das ehemalige Land Oldenburg hat für Interessenten praktische Konsequenzen: Wer außerhalb dieser Region wohnt, wird in der Regel keinen direkten Zugang zu einer persönlichen Beratung vor Ort haben, wie sie für Kunden innerhalb des Geschäftsgebiets selbstverständlich ist. Die enge, dichte Präsenz mit rund 80 bis 90 Geschäftsstellen ist innerhalb der Region ein klarer Vorteil, verliert aber außerhalb davon ihre praktische Relevanz.
Für Menschen, die im Oldenburger Land leben oder arbeiten, bietet die Öffentliche Oldenburg dagegen eine Kombination aus lokaler Verwurzelung, nachgewiesener Bedingungsqualität und persönlicher, wohnortnaher Betreuung - eine Konstellation, die bundesweit tätige Großversicherer mit reinem Online- oder Maklervertrieb in dieser Form nicht bieten können.
| Zielgruppe | Eignung | Besonderheit |
|---|---|---|
| Einwohner des ehemaligen Landes Oldenburg | Gut geeignet | Dichtes Geschäftsstellennetz vor Ort |
| Selbstständige | Gut geeignet | Historisch "sehr gut" bei Stiftung Warentest |
| Junge Erwachsene bis 30 Jahre | Gut geeignet | Eigener Einstiegstarif mit befristeter Sonderregelung |
| Interessenten außerhalb der Region Oldenburg | Nicht verfügbar | Rein regionaler Geschäftsbetrieb |
Nein. Es gibt mehrere eigenständige "Öffentliche"-Versicherer in Deutschland, darunter die Öffentliche Braunschweig, die Öffentliche Sachsen-Anhalt (ÖSA) und die Öffentliche Oldenburg - jeweils eigenständige, regional verwurzelte Gesellschaften ohne gemeinsamen Konzernverbund.
Nein. Die Öffentliche Oldenburg ist regional auf das Gebiet des ehemaligen Landes Oldenburg beschränkt und nicht bundesweit tätig.
Als Berufsunfähigkeitsversicherer für Selbstständige erhielt die Öffentliche Lebensversicherungsanstalt Oldenburg in einer Untersuchung der Stiftung Warentest die Bestnote "sehr gut".
Ein Einstiegstarif für Personen bis 30 Jahre mit einer versicherbaren Rente von bis zu 1.100 Euro monatlich. Der Schutz greift, wenn innerhalb der ersten zehn Jahre nach Vertragsabschluss - längstens bis zum Alter von 35 Jahren - eine Berufsunfähigkeit von mindestens 50 Prozent eintritt.
Für wen möchten Sie ein Angebot?
Möchten Sie ein Angebot für sich selbst oder für eine andere Person, z. B. Kind/er oder Partner/in?
Bitte eine Beziehung auswählen.
Bitte den Namen angeben.
{{ istAndereePerson ? ('Wie ist ' + d.fuerWenName + ' beruflich tätig?') : 'Wie sind Sie beruflich tätig?' }}
{{ istAndereePerson ? ('Angaben zu ' + d.fuerWenName) : 'Ihre Angaben zur Person' }}
Bitte Beruf, Geburtsdatum und Raucherstatus angeben.
{{ istAndereePerson ? ('Gewünschter Schutz für ' + d.fuerWenName) : 'Ihr gewünschter Schutz' }}
Bitte beide Felder ausfüllen.
Wer soll das Angebot erhalten?
Bitte eine gültige E-Mail-Adresse angeben (z. B. name@beispiel.de).
Bitte alle Felder ausfüllen.
Fast geschafft
Bitte PLZ, Ort, Straße und Telefonnummer angeben.
Bitte der Datenschutzerklärung zustimmen.
{{ fehler }}
Ihre Anfrage ist eingegangen. Wir vergleichen die passenden Tarife und melden uns in Kürze mit einem unverbindlichen Angebot bei Ihnen.