VPV BU · Stand September 2026

VPV Berufsunfähigkeits­versicherung im Überblick

Die reguläre VPV Berufsunfähigkeitsversicherung kann durch Arbeitsunfähigkeitsschutz erweitert werden. Dynamik und Nachversicherung berücksichtigen spätere Veränderungen. Diese Tarifmerkmale sind getrennt von zeitlich begrenzten Aktionen mit vereinfachten Gesundheitsfragen zu beurteilen.

✓ Sonderaktion: vereinfachte Gesundheitsfragen bis 1.500 €/Monat ✓ VVaG-Tradition seit 1827 ✘ Beitragsdynamik ungewöhnlich starr strukturiert
Sonderaktion vereinfachte Gesundheitsfragen
Bis 1.500 €/Monat
Für
Immobilienerwerb, Existenzgründung
Nachversicherung pro Ereignis
Bis 6.000 € (max. 24.000 € gesamt)
Rechtsform
Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit

VPV Berufsunfähigkeits­versicherung: AU-Baustein und anpassbare Rente

Wählbarer ZusatzBis 24 Monate

Leistung bei Arbeitsunfähigkeit

Die maximale Gesamtdauer setzt den Einschluss und die vertraglichen ärztlichen Nachweise voraus.

Laufende EntwicklungDynamik

Rente regelmäßig anpassen

Die vereinbarte Erhöhung wirkt nach den Vertragsregeln.

Neue LebenssituationNachversicherung

Zusätzlichen Bedarf absichern

Erhöhungen hängen von Ereignissen, Fristen und den Grenzen des VPV-Vertrags ab.

Die Übersicht unterscheidet enthaltene Leistungen und wählbare Ergänzungen. Maßgeblich sind Tarifvariante, vereinbarte Bausteine und die jeweiligen Leistungsvoraussetzungen.

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Was ergänzt der AU-Baustein zur VPV Berufsunfähigkeits­versicherung?

Die reguläre Berufsunfähigkeitsversicherung der VPV lässt sich um eine Leistung bei längerer Arbeitsunfähigkeit ergänzen. Dieser Baustein ist unabhängig davon zu betrachten, ob der Abschluss im Rahmen einer besonderen Gesundheitsaktion erfolgt.

Bis zu 24 Monate Leistung bei Arbeitsunfähigkeit

Der zusätzliche AU-Schutz kann unter den vertraglichen Voraussetzungen für insgesamt bis zu 24 Monate leisten. Er benötigt die vorgesehenen ärztlichen Nachweise. Eine kurze Krankschreibung allein löst noch keine Rentenzahlung aus. Für den Vergleich sollte der Einschluss ausdrücklich auf dem Angebot erkennbar sein.

Dynamik und Nachversicherung ergänzen die Flexibilität

Eine vereinbarte Dynamik und Nachversicherungsrechte können helfen, die Rente an einen später höheren Bedarf anzupassen. Die dafür geltenden Ereignisse, Fristen und Summengrenzen müssen zum konkreten VPV-Vertrag passen. Erleichterte Gesundheitsfragen einer Sonderaktion bedeuten nicht automatisch, dass jeder Zusatzbaustein oder jede spätere Erhöhung ohne weitere Voraussetzungen verfügbar ist.

Besonderheit

Wann sind bei der VPV BU vereinfachte Gesundheitsfragen möglich?

Eine bemerkenswerte Besonderheit der VPV ist ihre Sonderlösung mit vereinfachten Gesundheitsfragen in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Während vereinfachte Gesundheitsfragen bei anderen Anbietern in der Regel nur eine begrenzte Absicherung mit vergleichsweise niedrigen maximalen Absicherungshöhen ermöglichen, geht die VPV einen etwas anderen Weg: Die Absicherungshöhe ist bei dieser Sonderaktion an bis zu 1.500 Euro monatlich gebunden - und die wenigen gestellten Gesundheitsfragen gelten dabei unbefristet und dauerhaft, nicht nur für einen begrenzten Zeitraum nach Vertragsabschluss.

Diese Sonderaktion ist speziell für bestimmte Lebensanlässe konzipiert: Immobilienneuerwerb, Praxis-, Kanzlei- oder Existenzgründung sowie Modernisierung oder Renovierung einer bereits selbst genutzten Immobilie. Für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen bei einer regulären, umfassenden Gesundheitsprüfung Schwierigkeiten hätten, kann diese Sonderlösung eine wertvolle, wenn auch in der Absicherungshöhe begrenzte Alternative darstellen.

VPV · Bedingungen im Detail

Voraussetzungen und Einschränkungen der BU-Sonderaktion

Die Sonderaktion ist an mehrere konkrete Voraussetzungen gebunden: Die zu versichernde Person muss selbst Darlehensnehmer sein, und die Höhe der Berufsunfähigkeits-Jahresrente darf die Darlehenshöhe nicht überschreiten - in jedem Fall aber nicht mehr als 1.500 Euro monatlich betragen. Eine weitere, wichtige Voraussetzung: Zeitgleich muss eine Risikolebensversicherung bei der LV 1871 abgeschlossen werden, wobei die konkrete Tariflinie (Basis, Comfort oder Premium) keine Rolle spielt.

Bei dieser Sonderkonstruktion sind bestimmte übliche BU-Bausteine nicht wählbar: Eine garantierte Rentensteigerung im Leistungsfall sowie eine Arbeitsunfähigkeitsklausel lassen sich hier nicht zusätzlich vereinbaren. Die üblichen Erhöhungsmöglichkeiten im Rahmen einer Nachversicherung gelten dagegen unverändert weiter. Wer diese Sonderaktion in Erwägung zieht, sollte die genannten Einschränkungen genau mit dem eigenen Bedarf abgleichen, bevor eine Entscheidung fällt.

VPV · Reguläre BU

Die reguläre BU: Beitragsdynamik und Nachversicherung

VPV BU: Bedingungen auf einen Blick
Sonderaktion vereinfachte GesundheitsfragenBis 1.500 €/Monat
Beitragsdynamik5 % jährlich oder gestaffelt bis Alter 55
Nachversicherung pro EreignisBis 6.000 € (max. 24.000 € gesamt)

Außerhalb der Sonderaktion bietet die VPV eine reguläre Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer nach Einschätzung von BU-Experten ungewöhnlich strukturierten Beitragsdynamik an: Zur Auswahl stehen entweder eine jährliche Steigerung von exakt 5 Prozent - nicht mehr und nicht weniger - oder eine zweijährliche Steigerung von 5, 6, 7 oder 8 Prozent, was umgerechnet auf ein Jahr einer Steigerung von 2,5 bis 4 Prozent entspricht. Ab einem Alter von 55 Jahren ist keine Beitragsdynamik mehr möglich. Maximal lassen sich 6.000 Euro pro Jahr an zusätzlicher Rente durch die Dynamik erreichen, bei einer insgesamt versicherbaren Rente von bis zu 24.000 Euro jährlich.

Auch bei der Nachversicherung gelten klare Obergrenzen: Die jährliche BU-Rente aus einer Nachversicherung beträgt höchstens 100 Prozent der ursprünglichen Jahresrente und höchstens 6.000 Euro. Insgesamt darf durch alle Nachversicherungen zusammen höchstens eine Berufsunfähigkeits-Jahresrente von 24.000 Euro erreicht werden - wobei alle bei der VPV abgeschlossenen Verträge einer Person für diese Obergrenze zusammengerechnet werden.

VPV · Praxis-Einordnung

Praktische Einordnung für BU-Interessenten

Für die eigene Entscheidung ist es wichtig, zwischen den zwei grundsätzlich unterschiedlichen VPV-Wegen zu unterscheiden: Die Sonderaktion mit vereinfachten Gesundheitsfragen eignet sich vor allem für Menschen mit einem konkreten Immobilien- oder Gründungsvorhaben, die aus gesundheitlichen Gründen bei einer regulären, umfassenden Gesundheitsprüfung an Grenzen stoßen könnten - dafür müssen allerdings die genannten Zusatzvoraussetzungen (Darlehensnehmer, gekoppelte Risikolebensversicherung bei der LV 1871) erfüllt sein.

Die reguläre VPV-Berufsunfähigkeitsversicherung richtet sich dagegen an Interessenten, die eine vollständige Gesundheitsprüfung durchlaufen können und dafür Zugriff auf eine höhere Absicherungssumme sowie die üblichen BU-Zusatzbausteine erhalten möchten - allerdings mit der erwähnten, eher unüblichen Struktur bei der Beitragsdynamik, die vor Vertragsabschluss genau verstanden werden sollte.

Zielgruppen im Überblick

Für wen die VPV geeignet ist

Eignung der VPV BU nach Zielgruppe
ZielgruppeEignungBesonderheit
Immobilienkäufer/Existenzgründer mit VorerkrankungenGut geeignetSonderaktion mit vereinfachten, unbefristeten Gesundheitsfragen
Post- und Telekom-BeschäftigteGut geeignetHistorische Kernzielgruppe (~70 % der Bestandskunden)
Interessenten mit Wunsch nach hoher Beitragsdynamik-FlexibilitätGenaue Struktur pruefenNur feste Stufen (5% jaehrlich oder 5-8% alle 2 Jahre)
Interessenten ohne Immobilien-/GruendungsanlassReguläre BU vergleichenSonderaktion nur bei bestimmten Lebensanlässen verfügbar
Häufige Fragen

VPV BU: die wichtigsten Antworten

Ist der AU-Baustein der VPV an eine Gesundheitsaktion gebunden?

Arbeitsunfähigkeitsschutz ist eine Ergänzung der regulären VPV Berufsunfähigkeitsversicherung. Er ist getrennt von einer besonderen Aktion mit vereinfachten Gesundheitsfragen zu betrachten. Der wirksame Einschluss und die eigenen AU-Nachweise bleiben nötig, damit die Leistung von bis zu insgesamt 24 Monaten beansprucht werden kann.

Was ist die VPV BU-Sonderaktion mit vereinfachten Gesundheitsfragen?

Bei Immobilienerwerb, Praxis-, Kanzlei- oder Existenzgründung sowie Modernisierung einer selbstgenutzten Immobilie bietet die VPV eine BU mit vereinfachten, unbefristeten Gesundheitsfragen bis zu einer Rente von 1.500 Euro monatlich an.

Welche Voraussetzungen gelten für die beschriebene BU-Sonderaktion der VPV?

Die versicherte Person muss auch Darlehensnehmer sein. Gleichzeitig muss eine Risikolebensversicherung bei der LV 1871 abgeschlossen werden. Die BU-Rente darf die Darlehenshöhe nicht überschreiten und ist auf maximal 1.500 Euro begrenzt.

Seit wann gibt es die VPV Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die VPV wurde 1827 als Sterbekasse für Postbedienstete gegründet und zählt damit zu den ältesten Lebensversicherern Deutschlands.

Wie ist die Beitragsdynamik bei der regulären VPV-BU ausgestaltet?

Die Auswahl ist ungewöhnlich strukturiert: entweder jährlich exakt 5 Prozent oder alle zwei Jahre 5, 6, 7 oder 8 Prozent. Ab einem Alter von 55 Jahren ist keine Beitragsdynamik mehr möglich.

Wie hoch ist die maximale Nachversicherung bei der VPV BU?

Eine Nachversicherung beträgt höchstens 100 Prozent der urspruenglichen Jahresrente und höchstens 6.000 Euro. Insgesamt sind maximal 24.000 Euro BU-Jahresrente durch alle Nachversicherungen erreichbar.

Gibt es bei der VPV Berufsunfähigkeitsversicherung eine Sonderaktion mit vereinfachten Gesundheitsfragen?

Ja, für Immobilienkäufer und Existenzgründer mit bestimmten Vorerkrankungen gibt es vereinfachte, unbefristete Gesundheitsfragen - allerdings nur bei diesen spezifischen Lebensanlässen.

Kostenlos & unverbindlich

Angebot für die VPV Berufsunfähigkeits­versicherung

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Weitere Angaben zum Anbieter und bisherigen Tarifangebot

Die VPV ist einer der ältesten Lebensversicherer Deutschlands und bietet mit vereinfachten, unbefristeten Gesundheitsfragen bei bestimmten Anlässen eine ungewöhnliche Sonderlösung in der Berufsunfähigkeitsversicherung.

VPV · Der Versicherer

Von der Postbediensteten-Sterbekasse zum VVaG mit BU-Angebot

Die Wurzeln der VPV reichen bis in das Jahr 1827 zurück, als in Stuttgart eine Sterbekasse für Postbedienstete gegründet wurde - basierend auf der Idee des Postangestellten W. H. Matthias, ein System zu schaffen, mit dem sich Postbedienstete selbst um die finanzielle Absicherung ihrer Familien kümmern konnten. Über zahlreiche Fusionen entstand daraus die heutige Vereinigte Postversicherung VVaG, die als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit organisiert ist. 1999 entstand aus einer weiteren Fusion die heutige VPV-Versicherungsgruppe, zwei Jahre später gefolgt von der Gründung der VPV Holding AG.

Bis heute stammen rund 70 Prozent der Bestandskunden aus dem Bereich Post und Telekom - ein Beleg für die historisch enge Verbindung zu diesen Berufsgruppen. Mit einer Bilanzsumme von über 6,5 Milliarden Euro und Hauptsitzen in Stuttgart und Köln zählt die VPV heute zu den mittelgroßen Versicherungsunternehmen Deutschlands. Das operative Geschäft wird von der VPV Lebensversicherungs-AG und der VPV Allgemeine Versicherungs-AG getragen.