Die Debeka begleitet seit mehr als 120 Jahren Menschen im öffentlichen Dienst und hat für Beamte und Richter ein eigenes Bedingungswerk entwickelt. In allgemeinen Tests schneidet die Debeka-BU mittelmäßig ab - für die Zielgruppe Beamte bietet sie aber spezifische Vorteile, die generische Tarife nicht haben.
Vier Angaben, ein Richtwert für Ihren Debeka-Beitrag – inklusive optionaler Dienstunfähigkeitsklausel für Beamte im Standardtarif.
Dieser Debeka BU Rechner liefert einen unverbindlichen Richtwert. Für die Debeka liegt keine öffentliche Liste offizieller Berufsgruppen-Bezeichnungen vor - die hier wählbaren Beispielberufe sind daher eine grobe, recherchierte Näherung und keine exakte Debeka-eigene Klassifizierung. Die Kalkulation der Beitragshöhe stützt sich auf ein konkretes, veröffentlichtes Beitragsbeispiel für den Debeka-Standardtarif.
Der tatsächlich zu zahlende Beitrag kann abweichen und hängt zusätzlich von der genauen Ausgestaltung Ihres Berufs, der Gesundheitsprüfung und Ihren Hobbys ab. Für ein verbindliches Angebot senden Sie uns gerne eine unverbindliche Anfrage; zusätzlich empfehlen wir eine persönliche Beratung.
Anders als die Allianz, die Alte Leipziger oder die Continentale erreicht die Debeka in allgemeinen Tests keine Bestnoten: Stiftung Warentest bewertete den Top-Tarif zuletzt mit 2,6, die günstigere Basisvariante mit 3,0 - beides Werte im Mittelfeld. Für Angestellte oder Selbstständige, die einen generischen BU-Vergleich anstellen, ist die Debeka damit meist nicht die erste Wahl. Der eigentliche Grund, warum die Debeka dennoch regelmäßig in Vergleichen für Beamte auftaucht, liegt in einem spezialisierten Bedingungswerk, das allgemeine Tests so nicht abbilden.
Beamte werden im rechtlichen Sinn nicht berufsunfähig, sondern dienstunfähig - dauerhaft aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage, ihren Dienst zu versehen. Viele BU-Versicherungen prüfen bei Beamten trotzdem nach den allgemeinen Leistungsbestimmungen für Berufsunfähigkeit, was den tatsächlichen Bedarf oft nicht trifft. Die Debeka hat deshalb ein eigenständiges Bedingungswerk entwickelt: Ein Zeugnis des Amtsarztes oder eines vom Dienstherrn beauftragten Arztes reicht zur Feststellung der Dienstunfähigkeit aus, eine zusätzliche eigene ärztliche Untersuchung ist nicht nötig.
Auch bei begrenzter Dienstfähigkeit zahlt die Debeka bereits, wenn die Arbeitszeit deswegen reduziert wird - ab einer Einschränkung von 25 Prozent. Für Beamte auf Lebenszeit ist eine Gesamtabsicherung von bis zu 60 Prozent des Bruttoeinkommens möglich, für Beamtenanwärter liegt die Obergrenze bei 1.500 Euro monatlicher Rente. Wichtig für Berufseinsteiger im öffentlichen Dienst: Referendare, Beamte auf Widerruf und auf Probe haben in den ersten fünf Dienstjahren noch keinen Versorgungsanspruch gegenüber dem Dienstherrn und werden bei Dienstunfähigkeit in der Regel entlassen und in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert - genau in dieser Phase ist eine private Absicherung besonders wichtig.
Für Polizei- und Justizvollzugsbeamte bietet die Debeka darüber hinaus besondere Konditionen an, da der Vollzugsdienst ein höheres Risiko birgt, wegen Dienstunfähigkeit vorzeitig in den Ruhestand versetzt oder entlassen zu werden - ein Bereich, in dem am Markt auch spezialisierte Klauseln wie eine eigenständige Vollzugsdienstunfähigkeitsklausel existieren. Wer im Vollzugsdienst tätig ist oder eine solche Laufbahn anstrebt, sollte bei der Debeka gezielt nachfragen, wie die eigene Tätigkeit im Bedingungswerk konkret berücksichtigt wird, da sich die Ausgestaltung je nach Bundesland und Laufbahngruppe im Detail unterscheiden kann.
| Zielgruppe | Eignung | Besonderheit |
|---|---|---|
| Angestellte | Mittelfeld | Testnoten meist nur "gut" bis "befriedigend" |
| Schüler | Möglich, nicht spezialisiert | Kein besonderes Zielgruppenkonzept wie bei anderen Anbietern |
| Studenten | Möglich, nicht spezialisiert | Keine eigene Studenten-Aktion bekannt |
| Beamte | Sehr gut geeignet | Eigenes Bedingungswerk, Amtsarztzeugnis genügt, Spezialschutz Vollzugsdienst |
| Selbstständige / Freiberufler | Mittelfeld | Keine hervorgehobene Umorganisationsregelung bekannt |
| Ärzte | Mittelfeld | Keine spezialisierte Mediziner-Aktion wie bei HDI oder Allianz |
Die Debeka positioniert sich damit klar: Für Beamte - insbesondere im Vollzugsdienst - bietet sie eine der am besten zugeschnittenen Lösungen am Markt. Für alle anderen Zielgruppen ohne Beamtenbezug liegt die Debeka BU dagegen im Testvergleich meist nur im Mittelfeld, ohne die spezialisierten Zielgruppen-Aktionen, die manche Wettbewerber für Schüler, Studenten oder Ärzte führen.
| Verzicht auf abstrakte Verweisung | Ja |
| Prognosezeitraum | 3 Jahre (Standard) / 6 Monate (Tarif Top) |
| Kräfteverfall als Leistungsauslöser | "Mehr als altersentsprechend" (Standardtarif) |
| Arbeitsunfähigkeitsklausel (AU) | Nicht vorhanden |
| Dienstunfähigkeitsklausel | Nur im Standardtarif, nicht im Tarif Top |
| Garantierte Rentensteigerung im Leistungsfall | Nicht möglich |
| Pflegebedürftigkeit gleichgestellt ab | Pflegegrad 4 (Marktstandard meist Pflegegrad 2) |
| Weltweiter Versicherungsschutz | Ja |
| Anonyme Risikovoranfrage möglich | Nicht bekannt (nur Außendienstvertrieb) |
| Raucher-/Nichtraucher-Tarif | Ja |
Die Debeka bietet ihre Berufsunfähigkeitsversicherung in zwei Varianten an: den Standardtarif ABBV und den leistungsstärkeren Tarif ABBV-T mit erweiterten Leistungen. Im Standardtarif ist die Berufsunfähigkeit strenger definiert als bei vielen Wettbewerbern: Hier ist ein "mehr als altersentsprechender" Kräfteverfall notwendig, ein einfacher, altersgemäßer Kräfteverfall reicht nicht aus - eine Formulierung, die deutlich enger gefasst ist als etwa bei der Alte Leipziger. Auch beim Prognosezeitraum schneidet der Standardtarif schlechter ab als der Marktstandard: Statt der inzwischen üblichen sechs Monate verlangt die Debeka im Standardtarif ABBV einen Nachweis über drei Jahre - dieser verkürzte Sechs-Monats-Zeitraum gilt nur im leistungsstärkeren Tarif Top. Positiv fällt dagegen auf, dass die Debeka BU vollständig auf die abstrakte Verweisung verzichtet: Entscheidend ist ausschließlich, ob die zuletzt tatsächlich ausgeübte Tätigkeit noch möglich ist, nicht ob theoretisch ein anderer, vergleichbarer Beruf infrage käme. Bei der konkreten Verweisung ist die Debeka BU im Marktvergleich weniger kundenfreundlich: Eine Einkommensminderung von bis zu 30 Prozent gilt hier bereits als zumutbar, während die meisten anderen Anbieter die Grenze bei 20 Prozent ziehen - ein Wert, der sich an der höchstrichterlichen Rechtsprechung orientiert.
Statt der marktüblichen vollen Leistung ab 50 Prozent Berufsunfähigkeit kann bei der Debeka BU alternativ eine Staffelregelung vereinbart werden: Bereits ab 25 Prozent Berufsunfähigkeit zahlt die Debeka eine anteilige Rente, die volle Leistung gibt es erst ab 75 Prozent. Diese Regelung kann im Einzelfall Sinn ergeben, etwa wenn schon frühzeitig eine Teilleistung anfallen soll, führt aber bei geringeren Berufsunfähigkeitsgraden auch zu einer entsprechend niedrigeren Auszahlung als beim marktüblichen 50-Prozent-Modell. Ein weiterer Unterschied zu den meisten anderen Anbietern betrifft das befristete Anerkenntnis: Während sich fast alle BU-Versicherer inzwischen auf eine maximale Befristung von zwölf Monaten selbst beschränken, kennt das Bedingungswerk der Debeka BU eine solche Höchstgrenze nicht in vergleichbarer Klarheit.
Ein Punkt, den wir bei der Debeka BU besonders kritisch bewerten, ist die Gleichstellung von Pflegebedürftigkeit mit Berufsunfähigkeit: Während die meisten großen BU-Versicherer bereits ab Pflegegrad 2 die volle Rente zahlen, leistet die Debeka Berufsunfähigkeitsversicherung regelmäßig erst ab dem deutlich höheren Pflegegrad 4. Zur Einordnung: Pflegegrad 2 wird bereits ab 27 von 100 möglichen Pflegepunkten erreicht, Pflegegrad 4 erst ab 70 Punkten - der Unterschied zwischen beiden Schwellen ist damit erheblich. Für Demenzerkrankungen, die bei vielen anderen BU-Anbietern ausdrücklich geregelt sind, findet sich im Bedingungswerk der Debeka BU zudem keine eigenständige Regelung.
Auch bei der Überschussbeteiligung im Leistungsfall liegt die Debeka BU im Marktvergleich am unteren Ende: Die nicht garantierte Rentensteigerung während des Rentenbezugs lag zuletzt bei rund 1,25 Prozent jährlich, während andere BU-Versicherer hier bis zu 2,55 Prozent bieten. Eine garantierte Rentensteigerung als Ausgleich lässt sich bei der Debeka BU weder im Standardtarif ABBV noch im Tarif ABBV-T zusätzlich vereinbaren - diese Option, die viele Wettbewerber gegen Mehrbeitrag anbieten, fehlt bei der Debeka vollständig.
Bei der Risikoprüfung geht die Debeka aus unserer Erfahrung ausführlich, aber grundsätzlich nachvollziehbar vor - wer die Gesundheitsfragen der Debeka BU ehrlich und vollständig beantwortet, sollte im späteren Leistungsfall keine Überraschungen erleben. Problematisch ist allerdings, dass sich Antragstellende bei fehlender anonymer Risikovoranfrage vorab kein verlässliches Bild über die tatsächlichen Annahmechancen machen können, bevor sie einen verbindlichen Antrag bei der Debeka stellen. Gerade bei Vorerkrankungen, die zu einem Risikozuschlag oder Leistungsausschluss führen könnten, ist dieser fehlende Zwischenschritt ein Nachteil gegenüber Anbietern wie Allianz oder Alte Leipziger, bei denen sich das Annahmerisiko vorab unverbindlich klären lässt.
Zur Frage, ob die Debeka zwischen Rauchern und Nichtrauchern unterscheidet, gibt es widersprüchliche Angaben: Im normalen Antragsformular selbst taucht keine gesonderte Raucherfrage auf, was zunächst nahelegt, dass Rauchen keinen Einfluss auf den Beitrag hat. Nach Hinweisen aus der Branche wird das Rauchverhalten jedoch bereits vorab bei der Beitragsberechnung erfasst und wirkt sich dort auf die Höhe des Beitrags aus, ohne dass die Frage im eigentlichen Antrag erneut gestellt wird. Interessenten sollten diesen Punkt bei einer Beitragsanfrage bei der Debeka daher gezielt ansprechen, um Klarheit über die tatsächliche Handhabung im eigenen Fall zu bekommen.
Gerät die Beitragszahlung für die Debeka BU vorübergehend in finanzielle Schieflage, lässt sich der Beitrag für bis zu 24 Monate zinslos stunden, ohne dass der Versicherungsschutz in dieser Zeit eingeschränkt wird. Alternativ ist eine Umwandlung in eine beitragsfreie Versicherung mit entsprechend reduzierter Leistung möglich. Diese Flexibilität kann eine vorschnelle Kündigung in wirtschaftlich schwierigen Phasen verhindern - ein Vertragsabbruch würde schließlich auch bedeuten, den einmal gesicherten Gesundheitszustand und das Eintrittsalter für einen späteren Neuabschluss zu verlieren.
Ein Berufswechsel muss der Debeka BU grundsätzlich nicht nachgemeldet werden - der Versicherungsschutz bleibt zum ursprünglich vereinbarten Beitrag bestehen, auch wenn anschließend ein risikoreicherer Beruf ausgeübt wird. Eine Verbesserung der Berufsgruppe mit entsprechend niedrigerem Beitrag bietet die Debeka allerdings nicht an - anders als bei manchen Wettbewerbern gibt es kein Recht auf nachträgliche Beitragssenkung bei einem Wechsel in eine günstigere Berufsgruppe.
Für Beamte, die den Staatsdienst verlassen, gilt eine besondere Regelung: Die Debeka-Dienstunfähigkeitsversicherung basiert immer auf einer zugrunde liegenden regulären Berufsunfähigkeitsversicherung, sodass bei einem Wechsel in die Privatwirtschaft nicht gekündigt werden muss. Der Vertrag läuft automatisch als BU-Versicherung im Standardtarif weiter - allerdings eben nur mit dessen schwächerem Bedingungswerk statt der zuvor genutzten Dienstunfähigkeitsklausel. Wer von Anfang an unsicher ist, ob eine Beamtenlaufbahn dauerhaft Bestand haben wird, sollte diesen Automatismus bei der Tarifwahl im Hinterkopf behalten.
| Institut | Note | Tarif / Hinweis |
|---|---|---|
| Stiftung Warentest | 2,6 / 3,0 | Tarif Top / Standardtarif |
| Morgen & Morgen | 5 Sterne / bis 3 Sterne | Tarif Top / Standardtarif (schwächeres Bedingungswerk) |
| Stiftung Warentest (Dienstunfähigkeit) | sehr gut | separate Debeka-Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte |
Auffällig ist die deutliche Diskrepanz zwischen den beiden Debeka-Tarifen: Während der Tarif Top bei Morgen & Morgen die Höchstnote von 5 Sternen erreicht, kommt der schwächer ausgestaltete Standardtarif dort nicht über 3 Sterne hinaus. Diese Differenz sollte bei der Tarifwahl besonders für Beamte bedacht werden, da die Dienstunfähigkeitsklausel ausschließlich im schwächer bewerteten Standardtarif verfügbar ist.
Positiv fällt dagegen die tatsächliche Leistungsbearbeitung im Ernstfall auf: In einer Befragung von Kunden mit einem Leistungsfall in den letzten drei Jahren erreichte die Debeka bei der Schadenregulierung ein positives Ergebnis, und auch die nüchternen Zahlen bestätigen den Eindruck - die Leistungsquote liegt bei rund 80 Prozent und damit über dem Marktdurchschnitt von etwa 77 Prozent, während die Prozessquote mit 0,5 Prozent deutlich unter dem Marktschnitt von 2,2 Prozent liegt. Das bedeutet: Kommt es tatsächlich zum Leistungsfall, zahlt die Debeka in der Praxis überdurchschnittlich häufig und unkompliziert - ein Aspekt, der bei der reinen Betrachtung der Bedingungswerk-Testnoten leicht untergeht.
Für angehende oder aktive Beamte, Richter und Beamtenanwärter kann die Debeka trotz mittelmäßiger allgemeiner Testnoten eine sinnvolle Option sein, weil das Bedingungswerk exakt auf die besonderen rechtlichen Regelungen der Dienstunfähigkeit zugeschnitten ist. Für Angestellte, Selbstständige oder Freiberufler ohne Bezug zum öffentlichen Dienst lohnt sich dagegen in aller Regel ein Blick auf die höher bewerteten Tarife anderer Gesellschaften.
Beamte werden nicht berufsunfähig, sondern dienstunfähig - also dauerhaft aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage, ihren Dienst auszuüben. Die Debeka Berufsunfähigkeitsversicherung hat dafür ein eigenes Bedingungswerk entwickelt, das ein amtsärztliches Zeugnis zur Feststellung ausreichen lässt, ohne eine zusätzliche eigene ärztliche Untersuchung durch die Debeka zu verlangen.
Die Debeka Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt entsprechend dem Grad der Einschränkung bereits ab 25 Prozent begrenzter Dienstfähigkeit eine anteilige Leistung, die volle BU-Rente gibt es ab 75 Prozent. Diese Staffelregelung ist speziell auf Beamte im Debeka-Tarif ABBV-B zugeschnitten.
Die allgemeine Debeka BU erreicht in aktuellen Tests die Noten "gut" und "befriedigend". Stiftung Warentest bewertete den Top-Tarif mit 2,6 und die Basisvariante mit 3,0 - damit liegt die Debeka BU im Mittelfeld der getesteten Anbieter, deutlich hinter Anbietern wie Allianz oder Alte Leipziger. Die spezielle Debeka Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte wird von Stiftung Warentest dagegen separat mit "sehr gut" bewertet.
Ja, die echte Dienstunfähigkeitsklausel der Debeka Berufsunfähigkeitsversicherung ist ausschließlich im Standardtarif enthalten, nicht im leistungsstärkeren Tarif Top. Der Standardtarif hat dabei einen längeren Prognosezeitraum von drei Jahren statt der im Tarif Top üblichen sechs Monate - wer die DU-Klausel nutzen möchte, verzichtet also nicht nur auf weitere Top-Leistungen, sondern nimmt auch diesen längeren Prognosezeitraum in Kauf.
Nein, die Debeka BU bietet keine AU-Klausel an, die bereits bei einer länger andauernden Krankschreibung ohne bedingungsgemäße Berufsunfähigkeit leistet. Diese inzwischen am Markt verbreitete Zusatzleistung fehlt bei der Debeka Berufsunfähigkeitsversicherung im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern.
Nein, die Debeka Berufsunfähigkeitsversicherung bietet keine garantierte Rentensteigerung während des Rentenbezugs an. Es gibt lediglich nicht garantierte Überschüsse, die im Marktvergleich vergleichsweise niedrig ausfallen und auch auf null sinken können - die BU-Rente der Debeka verliert damit potenziell an Kaufkraft.
Die Dienstunfähigkeitsversicherung der Debeka muss beim Verlassen des Beamtenverhältnisses nicht gekündigt werden, da ihr immer eine reguläre Berufsunfähigkeitsversicherung zugrunde liegt. Allerdings entspricht diese hinterlegte Debeka BU dann nur dem leistungsschwächeren Standardtarif, sodass ehemalige Beamte im Vergleich zu einer von Anfang an für Angestellte gewählten BU schlechter abgesichert sein können.
Die Debeka BU eignet sich in erster Linie für Beamte auf Lebenszeit, die von der spezialisierten Dienstunfähigkeitsklausel mit vereinfachter Feststellung durch den Amtsarzt profitieren. Für Angestellte und Selbstständige ohne Beamtenstatus liegt die Debeka Berufsunfähigkeitsversicherung dagegen im Testvergleich meist nur im Mittelfeld, sodass sich ein Vergleich mit anderen BU-Anbietern lohnt.
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